Wer war eigentlich Dietrich Bonhoeffer?

Ratingen · Jüngere Schüler des Gymnasiums in Ratingen West setzten sich mit ihrem Namensgeber auseinander. Dazu besuchten sie auch die beiden Pfarrer am Maximilian-Kolbe-Platz.

RP 30.03.2023, 15:37 Uhr 4 Minuten Lesezeit

„Wir sind das D-B-G, das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.“ Das weiß jedes Kind, das das Gymnasium in Ratingen West besucht. Aber wer war denn eigentlich Dietrich Bonhoeffer? Mit dieser Frage und allem Wissenswerten rund um den berühmten Namensgeber des Gymnasiums beschäftigten sich aktuell die jungen Schüler aus den 5. Klassen.

„Es reicht nicht, die Opfer unter dem Rad zu verbinden. Man muss dem Rad selbst in die Speichen fallen.“ Diese Aussage des evangelischen Theologen und mutigen Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer bildete den Auftakt im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums. Die 5.-Klässler konnten sich der Bedeutung dieses Zitates mittels einer kreativen Aufgabe annähern und diese in die heutige Zeit übertragen.

Info Lebensdaten zu Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer wurde am 4. Februar 1906 in Breslau geboren. Am 9. April 1945 wurde er im KZ Flossenbürg hingerichtet.

Kurz vor der Befreiung des Lagers durch die Amerikaner, wurden Dietrich Bonhoeffer, Wilhelm Canaris und General Hans Oster von einem SS-Standgericht zum Tode verurteilt. Das Urteil wird am gleichen Tag durch den Strang vollstreckt.

„Jemanden zu helfen, ist gut. Man sollte aber die Menschen auch dazu bringen, das Böse zu stoppen – am besten gemeinsam“, erkannte Žaklina aus der 5c. In der düsteren Zeit des Nationalsozialismus stand Dietrich Bonhoeffer couragiert für diese Werte ein: Solidarität, Gerechtigkeit und Gewaltfreiheit. „Dietrich Bonhoeffer war ein richtig guter und mutiger Mensch, dem andere am Herzen lagen“, resümierte Ole (5c) anerkennend.

Nach einem digital gestützten Quiz rund um die Person „Dietrich Bonhoeffer“ ging es dann weiter in die evangelische Versöhnungskirche am Maximilian-Kolbe-Platz. Dort empfingen Pfarrer Leithe und und sein katholischer Kollege Pfarrer Kern die Schüler des DBG. Zunächst sprach Pfarrer Leithe sehr persönlich über Dietrich Bonhoeffer, da sein Großvater, Martin Fischer – ebenfalls Theologe, mit Dietrich Bonhoeffer befreundet war. So wurde der Mensch Dietrich Bonhoeffer für die Schüler noch nahbarer und realer. Sie hörten Pfarrer Leithe gebannt zu und stellten ihm viele Fragen.

Am Ende rundete Pfarrer Kern den Tag nach einer Einführung in die Bedeutung des Liedes von Dietrich Bonhoeffer, welches zum Schullied wurde, ab. Und so stimmten alle ein: „Von guten Mächten treu und still umgeben, / Behütet und getröstet wunderbar, / So will ich diese Tage mit euch leben / Und mit euch gehen in ein neues Jahr…“

Bei der Schulgründung des Gymnasiums in den Jahren 1978/79 wurde Dietrich Bonhoeffer aufgrund seiner moralischen, humanen Werte, die er lebte und für die er sich einsetzte, zum Namenspatron erkoren. Die Entscheidung für diese Namengebung fiel den Verantwortlichen im Jahre der Schulgründung 1978/79 aber nicht leicht. Respektable Alternativen standen zur Auswahl: Brecht, Heine, Wernher-von-Braun und andere. In der Schulkonferenz vom 31.01.1979 wurde als ein Auswahlkriterium formuliert, dass die kritische Auseinandersetzung mit dem Denken und Handeln des zukünftigen Namenspatrons den Schülern und Schülerinnen Anstoß für eigenes Urteilen und Tun bieten sollte. Die Beschäftigung mit dieser Person sollte ein fruchtbares Element in der Erziehung der jungen Menschen zu mündigen Staatsbürgern werden. Die Wahl fiel letztlich auf den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der zur Zeit des Dritten Reiches das Unrecht erkannte, über das andere hinwegsahen, und der sich nicht scheute, dagegen öffentlich zu protestieren. In der Begründung der damaligen Schulkonferenz heißt es: „Dietrich Bonhoeffer trat mit seinem Denken und Handeln für Interessen ein, die uns allen gemein sein sollten: Recht zu tun und Unrecht nicht zu dulden und damit Verantwortung zu tragen für unseren Staat“.

Heute, rund 45 Jahre danach, ist es genauso wichtig, diese Werte hochzuhalten und insbesondere im Schulalltag zu leben – egal aus welcher Kultur man stammt, egal welcher Religion man angehört. Es ist nicht das Trennende, das uns am Ende ausmacht, sondern das Verbindende.

Foto: Dietrich Bonhoeffer setzte das Rad als Symbol ein. Die Schüler setzen es zeichnerisch um. Foto: Bonhoeffer-Schule

Ein Jahr „Respekt Coaches“ am Bonhoeffer-Gymnasium

Lintorf · Seit August 2021 nimmt auch Ratingen an dem Programm teil: Panagiota Balagka von der Diakonie am Standort Ratingen West kooperiert seit einem Jahr mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

RP 01.02.2023, 15:13 Uhr2 Minuten Lesezeit

Vorurteilen und Rassismus aktiv begegnen, Demokratie erlebbar machen und nachhaltig stärken – das sind nur einige Ziele des Bundesprogramms „Respekt Coaches“ (RC), das seit 2018 bundesweit an weiterführenden Schulen primärpräventiv eingesetzt wird.

Seit August 2021 nimmt auch Ratingen an dem Programm teil: Panagiota Balagka von der Diakonie am Standort Ratingen West kooperiert seit einem Jahr mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. Ein verständnis- und respektvolles Miteinander fördern und Schüler in ihrer Persönlichkeit stärken ist Hauptziel von Balagka: „Da auch Schulen leider kein diskriminierungsfreier Raum sind, ist es wichtig, mit Schülern über Rassismus und Diskriminierung ins Gespräch zu kommen. Unter dem Motto Reden bringt Respekt, erfahren die jungen Menschen, wie man ohne Gewalt und Hass zusammenleben kann. Sie setzen sich gegen Diskriminierung und für Toleranz und ein besseres Miteinander ein. Denn das gehört zu unserer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft dazu!“.

In enger Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Mitarbeiterin der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann wurden im Jahr 2022 am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium folgende Angebote realisiert: Drei Medienworkshops zum Thema „Hatespeech, Fake News und Verschwörungstheorien“ (8. und 9. Klasse); eine AG und ein Rapworkshop zur Identitätsfindung (8. Klasse), zwei Sozialkompetenztrainings (5. Klasse und EF); eine AG und ein standortübergreifendes Projekt zum Thema „Vielfältige Gesellschaft“ (7. und 8. Klasse), eine AG zum Thema „Demokratie & Partizipation“ (9. Klasse).

Einige dieser Angebote führte Balagka, die eine langjährige Erfahrung im pädagogischen Bereich hat, selbst durch, bei anderen hat sie Experten aus den Bereichen Medien-, Theater- und Erlebnispädagogik, Sozialkompetenz-, Teambuilding- und Deeskalationstraining ebenso wie einen Rapper hinzugezogen und über die Fördersumme des Programms finanziert.

Das Programm „Respekt Coaches“ soll im laufenden Jahr 2023 in Ratingen zusätzlich an mindestens einer weiterführenden Schule implementiert werden. Bei Interesse wenden sich interessierte Schulen an Panagiota Balagka,E-Mail p.balagka@diakonie-kreis-mettmann.de Telefon 02102 9421514.

Schüler und Eltern beim Neujahrslauf vorne dabei

Passend zur „Neuauflage“ liefen fast 40 Läufer vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium über verschiedene Strecken. Schüler und auch Eltern waren dabei.

RP 17.01.2023, 16:42 Uhr3 Minuten Lesezeit

Endlich konnte der Ratinger Neujahrslauf nach zwei Jahren Corona-Pause wieder stattfinden und passend zur „Neuauflage“ liefen fast 40 Läufer vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium über verschiedene Strecken.

Zunächst gingen die Jüngeren über die 2,1 Kilometer an den Start. Hier beeindruckten vor allem Theo Waßmuth und Paul Ackermann, die beide nur knapp über 9 Minuten benötigten und in den Top 20 des Gesamtfeldes einliefen. Es folgte Sarah Speckenbach als zweite ihrer Altersklasse in knapp über 10 Minuten. Dicht dahinter lief Theos Bruder Thies über die Ziellinie, dicht gefolgt von Lukas Speckenbach, der sich mit Julian Siemens ein Kopf an Kopf Rennen lieferte. Schlag auf Schlag ging es weiter mit Lukas Koch (11 Minuten), Charlotte Domke, Mia Terwint (beide 12 Minuten), Julia Beine, Lea Richter, Isa Andersen (alle 13 Minuten) und Newal Kilic.

Es folgte die 5 Kilometer Strecke, die ebenso wie die 10 Kilometer Strecke über einen 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch die Stadt führte. Dieser verlief, anders als in den vergangenen Jahren, nicht über den stetig ansteigenden Hauser Ring, sondern über deutlich steilere Straßen, was die Runde sehr anspruchsvoll werden ließ. Trotzdem trumpfte Familie Wirminghaus auf: Jan lief als zweiter seiner Altersklasse in knapp unter 24 Minuten über die Ziellinie. Dicht gefolgt von seiner Mutter Esther und Schwester Mia. Kurz dahinter folgten in einem knappen Zielsprint die Klassenkollegen Dima Prätzel und Maxi Weinling (26 Minuten), wobei Dima das Rennen knapp für sich entscheiden konnte. Damit landete er im Ranking auch knapp vor seiner Mutter Anja, die etwa 30 Sekunden hinter ihm ins Ziel lief. Da Maxi jedoch ein jüngerer Jahrgang als Dima ist, konnte er sich mit dieser Zeit sogar Platz 1 seiner Altersklasse sichern.

Ebenso auf Platz 1 landete der erst elfjährige Mattis Arnold mit einer grandiosen Zeit von 27 Minuten. Damit lief er fünf Minuten schneller als seine Schwester Josephine, die ebenso überglücklich als zweite ihrer Altersklasse über die Ziellinie lief. Den dritten Platz sicherte sich Patrizia Scheunemann kurz hinter ihrer Freundin.

Ebenso erfolgreich waren Marco Schmidt und Jana Lewerenz, die beide in einer Zeit von etwa 30 Minuten ins Ziel liefen.

Während bisher trotz Unwetterwarnungen den ganzen Tag die Sonne geschienen hatte, fing es passend zum Start des 10 Kilometer-Laufes zu regnen an. Dieser Regen steigerte sich während des Laufes und peitschte durch den aufkommenden Wind den Läufern in die Augen. Dadurch wurden die Bedingungen nicht leichter. Doch die 10 Kilometer-Läufer ließen sich nichts anmerken und liefen ebenso wie die 5 Kilometer-Läufer ganz vorne mit: Franco Scheil und Ralph Baumgarten liefen nahezu gleichzeitig in knapp über 43 Minuten über die Ziellinie. Ihnen folgte Marco Koch in 45 Minuten sowie Anna Concellón in nur knapp über 49 Minuten. Anna wurde damit ebenfalls erste ihrer Altersklasse. Nur knapp dahinter folgte Gisela Hebrandt in ebenfalls unter 50 Minuten.

„Dieses Mal sind nicht nur viele Schüler aller Jahrgänge gestartet – sowohl viele aus den unteren Klassen als auch einige aus der Mittel- und Oberstufe – , sondern auch sehr viele Eltern“, so die organisierenden Lehrerinnen Saskia Neumann und Chantal Gobrecht. „Bei einigen sieht man das Training in der Lauf-AG, andere trainieren jedoch ausschließlich allein, das finden wir richtig klasse!“

Als nächstes steht die Breitscheider Nacht am 6.Mai an. Es wird auf ebenso rege Beteiligung gehofft!

Bonhoeffer-Gymnasium stellt sich den Besuchern vor


Ratingen · Künftige Fünftklässler und ihre Eltern konnten beim Tag der offenen Tür das
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ratingen West entdecken.

Foto: DBG, Schüler präsentieren selbst gebaute Roboter


RP vom 21.11.2022, 14:03 Uhr · 2 Minuten Lesezeit

() „Hier sind ja alle so engagiert dabei. Das ist aber beeindruckend“, staunte eine Mutter beim Besuch des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Ratingen West. Und in der Tat waren die Schüler, Lehrer und
Elternvertreter mit Leidenschaft dabei, um ihren Gästen am Tag der offenen Tür ein vielfältiges Programm zu bieten.

Nachdem Uwe Florin (Schulleiter) und Ellen Wolter (neue Erprobungsstufenkoordinatorin) die Besucher mit musikalischer Begleitung der Streicherklasse herzlich willkommen hießen, strömten die Eltern mit ihren Kindern aus, um das Gymnasium zu erkunden. Gerne boten sich die Schülerlotsen aus den sechsten Klassen an, um die Gäste durch „ihr“ Gymnasium zu führen.

Besucher konnten sich auf eine geschichtliche Zeitreise begeben und die interessante Schreibweise von Hieroglyphen kennenlernen oder sich als Sprachforscher in dem Fach Deutsch erproben. Für die kreativen Gäste bot der Kunst-Workshop weihnachtliche Gestaltungsmöglichkeiten an. Während auf Englisch eine versüßende „Cracking Christmas Party“ mit Bastelaktion gefeiert wurde, lockte im Fach Biologie „die Jagd nach Lesser Horseshoe“. Spannende Aufgaben konnten in dem Fachbereich Mathematik gelöst werden. Zudem wurde dort auch das innovative App-Projekt vorgestellt, welches die Schüler unter Anleitung selbst entwickelt hatten.

Bestaunt wurden auch die selbst gestalteten Roboter, die die Schüler in dem Fach Informatik präsentierten. „Bienvenidos“ lautete es im Spanisch-Raum, wo Besucher unter anderem die begehrten Piñatas von der Decke holen durften. Und wer schon einmal seinen Schulweg planen wollte, war in dem Erdkunde-Raum gut aufgehoben. Alle Viertklässler, die „erschnuppern“ wollten, wie es sich als Schüler des DBG anfühlt, konnten
an einem Probeunterricht in den Fächern Französisch und Latein teilnehmen.


Im Eingangsbereich duftete es nicht nur köstlich nach den frisch gebackenen Waffeln der Oberstufenschüler, sondern es gab viele Infostände, die über „digitales Lernen“ oder „gesunde Schule“ informierten. Zudem stellten sich die Elternvertreter, die Schulsozialarbeiterin Shiva Ghadimi, die Schüler-Vertreter und die
unterstützenden Kollegen von Interaktiv vor. Alle Fragen rund um das DBG wurden von Annette Löwenberg (Lehrerin) beantwortet. Und wer eine Pause brauchte, konnte sich an dem legendären Muffin-Buffet vom
Förderverein in der Cafeteria erfreuen.

„Bis jetzt war es super!“, resümierte Niklas, ein junger Besucher, der im Englischraum „king of the day“ wurde.

Bonhoeffer-Schüler: Kinderrechte auf dem Schirm

Ratingen West · Weltkindertag: Unterstufenschüler gestalteten individuelle Regenschirme, die in Ratingen West noch bestaunt werden können. Der dritte Pandemie-Herbst, Krieg in Europa und die Klimakrise: Für Kinder und Jugendliche ist vieles nicht mehr so, wie es mal war.

RP 25.09.2022, 09:44 Uhr2 Minuten Lesezeit

Das Motto des diesjährigen Weltkindertages war durchaus bildlich zu sehen: „Wir haben die Kinderrechte auf dem Schirm“. Auch im vergangenen Jahr haben Schüler der Klassen 6a und 6b des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) einen aktiven Beitrag zu diesem besonderen Anlass geleistet. Angeregt und begleitet wurde das Projekt auch diesmal von Nelie Pannen, Kunstlehrerin am DBG, in enger Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Shiva Ghadimi.

Und so hatte es bereits Wochen zuvor am DBG einen regen Austausch und eine umfassende Aufklärung über die Kinderrechte gegeben. In Kleingruppen schritten die Sechtsklässler voller Vorfreude zur Tat und gestalteten passend zum Motto individuelle Regenschirme für den Weltkindertag. Mit ihrer durchdachten und kreativen Arbeit möchten die Schüler auf die für alle Kinder so wichtigen Rechte aufmerksam machen.

Leider musste in  diesem Jahr das bunte Fest am 18. September im Poensgenpark kurzfristig abgesagt werden. Dafür können jedoch ab sofort die bunt gestalteten Schirme der Schüler des DBG – unabhängig vom Wetter  – im „Mosaik“, also in der Einkaufspassage in Ratingen West, bis nach den Herbstferien bestaunt werden.

Mit der tatkräftigen Unterstützung der Oberstufen-Schüler Zuzan Mssor, My Tam Truong sowie Mehmet Emin Yilmaz haben die Regenschirme der Unterstufenschüler einen wunderbaren Schutzraum erhalten. Am Weltkindertag wurden alle Beteiligten von Bürgermeister Klaus Pesch auf dem Spielplatz der Anne-Frank-Schule empfangen. Bei strahlendem Sonnenschein erklärten ehemalige Schüler der Anne-Frank-Schule die Idee zur Entstehung des Platzes der Kinderrechte.

Im Anschluss wurden von Jonas Weinbrod (6b) sowie Marlene Langenmayr und Hanna Dangschies (6a) vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Begleitung von Nelie Pannen und Shiva Ghadimi die bemalten Schirme beschrieben und an den Bürgermeister übergeben.

Den Schülern des DBG liegt es am Herzen, dass die Kinderrechte ohne Ausnahme für alle Kinder gelten. Darauf möchten sie aufmerksam machen, damit Kinder einen Schutzraum erhalten und wir ihre Rechte im wahrsten Sinne immer auf dem Schirm haben.

Der dritte Pandemie-Herbst, Krieg in Europa und die Klimakrise: Für Kinder und Jugendliche ist vieles nicht mehr so, wie es mal war. Besonders hart trifft es Kinder aus ärmeren Familien. Auch dies wurde am Weltkindertag thematisiert – nicht nur an Ratinger Schulen.  

Bonhoeffer-Schüler haben ihr Abi

Herzlichen Glückwunsch an die Abiturienten vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ratingen West. Für sie ist zumindest die Schullaufbahn jetzt erfolgreich beendet.

RP 26.06.2022, 12:11 Uhr Eine Minute Lesezeit

Am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ratingen West legten folgende Schüler erfolgreich ihre Prüfungen ab:

Shahd Alabed, Alexander Frank Albert, Justus Alpmann, Tom Apfelböck, Daniel Benedikt Bandelow, Marie Elisabeth Bandelow, Fabian Brandes, Béla Brandhorst,  Kaleb Daniel Coronel, Kay Dandin, Nele Ennulat, Annika Feldkämper, Ronja Fuchs, Maria Leandra Garcia Amaral, Paul Geelen, Kim Martin Habura, Soraya Hibel, Carla Hodi, Yannik Hohaus, Marian Hüne, Lisa Igolnikov, Marc Ivens, Tobias Köchling, Anna Krämling, Pinhan Li, Sophie Losew, Julia Luft, Sara Maier, Cagatay Maloglu, Vanessa Sandra Mazzei, Valerie Mizich, Chiara Neumann, Christian Nutz, Damla Özcan, Cornelius Prang, Isabel Rogaa, Sophia Marie Ropertz, Noah Schmitz, Max Schönfelder, Nele Schweden, Ariane Schwitalla, Noah Alexander Simon, Jashdeep Singh, Sarah Stegner, Philipp Stelling, Alica Uffelmann, Kathrin Urlacher.

Französisches Sprachendorf soll Alltagssituationen simulieren

West · „Bienvenue dans notre village de langue Français“ heißt es am Mittwoch, 8. Juni, am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. In einem Sprachendorf werden an diesem Tag für die Mittelstufenschüler realitätsnahe Situationen simuliert, die Ihnen helfen sollen, ihre sprachliche Kompetenz spielerisch und alltagsbezogen zu fördern.

RP 25.05.2022, 15:18 Uhr Eine Minute Lesezeit

Seit Monaten schon arbeitet der Q1-Französisch-Leistungskurs zusammen mit interessierten Schülern des Grundkurses unter der Leitung ihrer Lehrerin Cristina Lacerenza (Der Französisch-Leistungskurs am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium bereitet eine besondere Unterrichtsstunde vor. Foto: DBG) emsig an der Planung und Umsetzung dieses Projekts. „Wie in einem französischen Dorf können die Schüler zum Beispiel Gespräche in einem Supermarkt führen“, erläutert Ida vom CFvW-Gymnasium. Zu viel wollen die Schüler aber noch nicht verraten. Der Enthusiasmus ist allen LK-Schülern anzumerken. „Wir sind nach der ganzen Zeit mit Corona so froh, nun endlich unser eigenes Projekt auf die Beine stellen zu dürfen“, erklärt Zaina vom DBG. Deshalb ist es nicht verwunderlich, aber umso bemerkenswerter, dass sich die Schüler neben den regulären Projektkurs-Stunden am Nachmittag noch zusätzlich freiwillig trafen.

Nicht nur das Französisch-Projekt „Sprachendorf“ ist besonders, sondern auch der Leistungskurs Französisch am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. „Ein großer Dank gilt den Schulleitern der drei Gymnasien in Ratingen, die den Schülern diesen Leistungskurs in Kooperation am DBG ermöglichen. Das ist nicht selbstverständlich und bedarf eines gewissen Organisationsaufwands.“, so Lacerenza. Und die Schüler wissen dies auch zu schätzen. „Als ich die ersten Worte auf Französisch hörte, wusste ich, dass ich diese Sprache erlernen möchte“, meint Teresa vom Kopernikus-Gymnasium. Ihr Mitschüler William weist auf die beruflichen Chancen hin, die Französischkenntnisse ermöglichen.

Schüler, Eltern und Lehrer starten in Breitscheid

Nach der langen Corona-Pause läuft sich das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium langsam wieder warm. Die nächste Chance zum Start haben die Schüler dann am 5. Juni beim Seeuferlauf.

RP 02.05.2022, 13:27 Uhr2 Minuten Lesezeit

Endlich können in Ratingen wieder Läufe stattfinden. Nachdem der City-Lauf in Lintorf leider sehr spontan in der Schule beworben werden konnte und deshalb nur Sami und Metin Akbaba dabei waren, ging das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium bei der Breitscheider Nacht mit elf Schülern, Lehrern und Eltern an den Start.

Zuerst starteten die 2,5 Kilometer. Mit dabei waren Theo Waßmuth, der in gerade einmal 10 Minuten als siebter gesamt und als fünfter seiner Altersklasse (u14) über die Ziellinie lief. Kurz dahinter folgte auch schon die Siebtklässlerin Sarah Speckenbach, die sogar zweite im Gesamtfeld wurde und ebenfalls deutlich unter der 11 Minuten Marke blieb, was einen Schnitt von unter 4 Minuten pro Kilometer bedeutet.

Es folgte der 5 Kilometer Start, an dem die meisten DBG-ler teilnahmen. Als erster lief wieder einmal Sami Akbaba in grandiosen 22:26 Minuten über die Ziellinie, begleitet von seinem Vater Metin, der am gleichen Tag schon 20 Kilometer gelaufen war. Dicht gefolgt in ebenfalls unter 23 Minuten von Gisela Hebrandt, die damit erste ihrer Altersklasse wurde. Ihr Sohn Sören absolvierte seinen ersten 5 Kilometer Volkslauf und bewältigte diesen in einer super Zeit von knapp über 27 Minuten. Damit musste er seinen Klassenkameraden Joris Dargel ziehen lassen, der knapp unter der 27 Minuten-Marke ins Ziel einlief. Direkt hinter den beiden beendeten Maxi Weinling, Anni Lewerenz und die Lehrerin Chantal Gobrecht ihren Lauf.

Als Letzte traute sich Anna Concellón über die 10 Kilometer Strecke. Im Training war sie schon öfter 10 Kilometer gelaufen, jedoch war es ihr erster Wettkampf über die Strecke. Doch das merkte man ihr nicht an, sie lief lockeren Schrittes die 10 Kilometer in 49:59 Min. und wurde mit einer so schnellen Zeit natürlich erste in ihrer Altersklasse.

„Wir sind wirklich froh, dass endlich wieder Läufe stattfinden und wir mit unseren Läufern vom DBG dort teilnehmen können. Leider ist es momentan aufgrund der langen Corona-Pause noch etwas schwierig, die Schüler und Schülerinnen zum Laufen zu motivieren, jedoch geben wir unser bestes!“, so die beiden Lehrerinnen Saskia Neumann und Chantal Gobrecht. 

Die nächste Chance bietet sich den Schülern am 5. Juni beim Seeuferlauf quasi auf heimischem Gelände. Wer sich noch anmelden möchte, meldet sich gern bei einer der beiden Lehrerinnen.

Schüler rufen zum Frieden auf

Ratingen West · Am Seeufer platzierten sich alle in einer Menschenkette um den Grünen See, um ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Leidtragenden des Krieges in der Ukraine zu setzen.

RP 20.03.2022, 14:51 Uhr Eine Minute Lesezeit

Die Ereignisse in der Ukraine bewegen die Schüler. So reichte es dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium nicht, das Kriegsgeschehen als aktuelles Thema im Unterricht zu besprechen. Unter Berufung auf Dietrich Bonhoeffer, der selbst unmissverständlich forderte: „Denn der Friede muss gewagt werden!“, bewegte sich jetzt ein langer Protestzug aus Eltern, Lehrkräften und nahezu 600 Schüler zum Grünen See und positionierte sich für Freiheit, Demokratie und Frieden. Dabei wanderte die Schülerschaft mit selbst gestalteten Plakaten und Sprechchören, die zum Frieden aufriefen, über von der Polizei gesperrte Straßen, teilweise unter dem Applaus der wartenden Autofahrer. Am Seeufer platzierten sich alle in einer Menschenkette um den Grünen See, um ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Leidtragenden des Krieges in der Ukraine zu setzen. 

Videoaufnahmen und weitere Fotos der Friedensdemonstration werden in Kürze auf der Homepage und in den sozialen Medienkanälen (YouTube, Facebook, Instagram) des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums präsentiert. Zudem werden Spenden am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium gesammelt, um die Betroffenen in der Ukraine zu unterstützen.

Joris gewinnt Lesewettbewerb

Vorlesewettbewerb am Bonhoeffer-Gymnasium (rp-online.de)

Am 1. Dezember öffnete sich ein neues Türchen des Adventskalenders am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, denn der Lesewettbewerb klopfte auch in diesem Jahr wieder an die Pforte. Alle KlassensiegerInnen der Jahrgangsstufe 6 kamen zusammen, um ihre Vorlesekünste zu präsentieren.  

In der ersten Runde lasen die SchülerInnen eine Passage aus einem selbst mitgebrachten Buch vor und entführten ihre Zuhörer in verzauberte und abenteuerliche Welten. Auch in diesem Jahr war wieder der kleine singende „Weihnachtsmann“ mit von der Partie und läutete das Ende jeder Runde ein. Die Jury bildeten neben den Deutschlehrkräften SchülerInnen des „DBG-Undercover-Buchclubs“ und Viona aus der 7b, die im Vorjahr den Lesewettbewerb gewonnen hatte. 

Die SechstklässlerInnen machten es der Jury nicht leicht. So wurde es in der nächsten entscheidenden Runde des Wettbewerbs in zweifacher Hinsicht richtig spannend. Die SchülerInnen mussten eine kurze Passage aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen. Dafür hatte sich Petra Korfmacher (Unterstufenkoordinatorin und Organisatorin) passend „Die Weihnachts-Verschwörung – ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln “ von Christian Tielmann ausgesucht.  

Und am Ende dieses spannenden „Krimis“ stand der Sieger fest: Joris aus der Klasse 6c. Er wird im nächsten Jahr für das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium beim Stadtentscheid antreten.