Aktuelles: Die Fastenzeit und der Ramadan

Seit Ende des letzten Monats hat die Fastenzeit für Christen und Muslime begonnen. Die Muslime fasten ab dem 19.2.2026 bis zum Abend des 18.3., am 18.2 fing die Fastenzeit der Christen an und geht bis zum 5.4.2026. Ramadan Mubarek und frohe Fastenzeit wünschen wir, das DBG, allen Muslimen und Christen!  

Viele denken, es gebe große Unterschiede zwischen dem Fastens der Muslime und der Christen, aber es gibt sehr viele Ähnlichkeiten, wie z.B dass beide Fastenzeiten eine Reinigung des Inneren sind und dass dadurch Selbstdisziplin entwickelt werden kann: Es ist wie ein Verzicht, denn man soll schlechte Angewohnheiten oder Genussmittel aus dem Alltag lassen (Alkohol, Beleidigungen usw…).  

Die Fastenzeit des Islam stammt aus dem 7. Jahrhundet der Zeit des Propheten S.A.W, als die Offenbarung des Korans stattfand. Beim Fasten im Islam geht es darum, sich selbst zu kontrollieren. Das Fasten ist eine Pflicht ab dem Anfang der Pubertät und es ist eine der Fünf Säulen des Islams zu fasten. Dabei wird von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf z. B. Essen und Trinken verzichtet. Der Schwerpunkt im Fasten liegt dabei auf dem Beten, der Selbstkontrolle, Gottesnähe und Nächstenliebe. Der Ramadan endet mit dem Zuckerfest, also Bayram. 

Die Fastenzeit im Christentum verläuft ein bisschen anders, denn Christen fasten zwar 40 Tage, aber nicht an Sonntagen. Die Fastenzeit erinnert an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste verbrachte, und sie sollen den christl. Menschen auf Ostern vorbereiten. Der Zweck hierbei ist, dass man Buße und Reue für seine Taten tun sollte, also auch darüber nachdenken. Traditionell wird dabei auf Fleisch, Alkohol und Luxusgüter verzichtet. Die 40 Tage beginnen am Aschermittwoch und enden am Karsamstag. Im Christentum gilt die Fastenzeit nicht als Pflicht, sondern ist freiwillig. Das schwarze Fasten gibt es sowohl im Christentum als auch im Islam und Judentum. Bei den Christen ist es inzwischen aber nicht mehr so häufig anzutreffen.  

Ramadan und Fastenzeit haben also viele Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten. Hier bei uns in Deutschland ist es eine wichtige Zeit, da es insgesamt sehr viele Menschen betrifft. Ungefähr 80-90% der Muslime in Deutschland fasten, von den Christen nur noch ungefähr 13 Prozent, auch da die Religion in Deutschland immer mehr an Bedeutung verliert. Ein Großteil tut es inzwischen mehr für die Gesundheit. 

Merthan Özgüneyli & Maxim Brodmann/Blog-AG 

Unsere Skifreizeit 2026

Die diesjährige Skifreizeit fand vom 23.01. bis zum 30.01. statt und wurde wie immer von Frau Pannen organisiert. Die Abfahrt war sehr früh am Morgen, das Treffen war bereits um 4:45 Uhr und die Busse fuhren um 5:30 Uhr los. Viele waren noch müde, aber auch aufgeregt und gespannt auf die kommende Woche. Insgesamt nahmen 76 Schüler:innen an der Fahrt teil. Sie reisten mit 2 Bussen nach Österreich in die Region Salzburg zum Schönfeldsattel. Begleitet wurden die Schüler von 9 Lehrern und Lehrerinnen, zusätzlich waren Anna Lena, Julia und Christoph als weitere Begleiter und Skilehrer dabei. Christoph war früher Schüler an unserer Schule. Anna Lena und Julia kennt Frau Pannen aus ihrer Nachbarschaft und sie unterstützen als pädagogische Betreuerinnen die Skifahrt und geben Skiunterricht. Sie waren mit in den Gruppen auf der Piste dabei und halfen den Anfängern. 

Die Unterkunft, das Familien- und Jugendgästehaus Schönfeld, hatte 6er- und 8er-Zimmer. Insgesamt gab es 10 Zimmer. Die Schüler:innen teilten sich die Zimmer mit ihren Freunden. Jeden Morgen mussten alle um 7 Uhr aufstehen und nach dem Frühstücken ging es direkt zum Skifahren. Um 22 Uhr war Nachtruhe, damit alle genug Schlaf bekommen.  

51 Schüler:innen waren Anfänger im Skifahren. Am Anfang übten sie in flachen Ebenen, lernten zuerst das Bremsen und einfache Kurven. Danach wurden die Pisten langsam etwas höher, steiler und länger. Niemand musste etwas machen, wovor er Angst hatte. Wer unsicher war, bekam extra Hilfe in kleinen Gruppen. Am Ende der Woche konnten alle Anfänger eine blaue Piste fahren und darauf waren viele sehr stolz! Die fortgeschrittenen Schüler:innen fuhren ab Sonntag im Skigebiet Großeck-Speiereck bei St. Michael im Lungau. Dort konnten sie schwierigere Pisten fahren und ihre Technik verbessern.  

Außer dem Skifahren gab es auch ein Abendprogramm. Es fand eine Fackelwanderung statt, bei der alle gemeinsam durch den Schnee gingen. Außerdem gab es auch eine Disco und Nachtrodeln, was vielen besonders gut gefallen hat. Ein geplanter Kinoabend musste leider ausfallen. Das Essen in der Unterkunft wurde von vielen als sehr lecker beschrieben.  

Während der Woche gab es natürlich auch ein paar kleinere Probleme. Eine Schülerin verletzte sich am Fuß,  einige Schüler waren krank und hatten Magen-Darm. 

Fazit: Am Ende der Woche waren viele Schüler:innen stolz auf ihre Fortschritte. Die Ski-Freizeit war sehr schön und erlebnisreich. Alle sammelten neue  Erfahrungen und nahmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause. 

Sara Eberlein/Blog-AG

Ein Erlebnisbericht von Helvi Krell

Letzte Woche war die gesamte neunte Stufe auf Klassenfahrt im Schnee. Wir waren eine Woche lang in Österreich, genauer gesagt im Ort Schönfeld. Dort haben wir viele neue Erinnerungen gesammelt und viel erlebt.

Am Morgen der Abfahrt ging es sehr früh los. Die Klassen wurden auf zwei Busse aufgeteilt, und dann ging es auf eine abenteuerliche Fahrt. Insgesamt dauerte die Fahrt ca. 13 Stunden. Wir kamen alle gut durch und lagen in der Zeit, bis sich einer der Busse in einer Planke verkeilte und dabei die Gepäcktüren stark beschädigte. Nach etwas Umpacken in den anderen Bus wurden die Türen schließlich abgeschraubt, und es ging ohne Türen weiter. Was für ein Erlebnis!!!!

Obwohl wir spät ankamen, wartete in der Jugendherberge noch ein schnelles Abendessen von Koch Uwe auf uns. Am nächsten Tag ging es dann schon direkt mit dem Skifahren los. Natürlich sind einige schon einmal Ski gefahren, darum wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Manche frischten ihr Können nur auf, während andere das Stehen auf Skiern ganz neu lernten. Das war echt anstrengend, hat aber super Spaß gemacht.

Nach ein paar Tagen Üben auf der kleinen Piste direkt vor der Jugendherberge war es Zeit, sein Können auch auf der großen Piste in einem anderen Skigebiet zu beweisen. Das war wirklich eine Umstellung vom kleinen Skilift, den alle nur „Zauberteppich“ nannten, zu einem großen, in dem man richtig drinnen sitzt. Das Skigebiet war im Vergleich zu vorher riesig. Zuerst musste man mit einer Seilbahn ganz nach oben auf den Berg fahren. Die Aussicht von dort ist unvorstellbar und wirklich großartig. Oben gab es dann alle Arten von Pisten, von leicht bis schwer, von flach bis steil, und auch alle Arten von Liften – mit vier Leuten, zu zweit oder wie in einem Anker sitzend. Außerdem gab es mehrere Almen, doch eine war der Favorit von allen. Dort verbrachten wir unsere Pausen und aßen Kaiserschmarrn und Pizza. In diesem Skigebiet kam wirklich jeder auf seine Kosten.

Doch natürlich passierte auch viel in der Jugendherberge zurück in Schönfeld. Zum Beispiel die spontanen „Flur-Partys“ oder die Treffen im Spieleraum. Dort gab es Kicker, Billard und sogar einen Air-Hockey-Tisch. Außerdem gab es jeden Abend eine geplante Aktivität, an der man teilnehmen konnte, zum Beispiel eine Après-Ski-Feier mit Kinderpunsch oder Rodeln bei Nacht auf der Piste mit Musik und Fackelschein.

Wir konnten auch an einer Fackelwanderung teilnehmen. Wenn man wollte, durfte man eine Fackel tragen oder wenn nicht, einfach nur mitlaufen. Beim Laufen wurden Geschichten und Witze erzählt, man warf sich in den Schnee und lachte viel – das hat wirklich großen Spaß gemacht. Nach einer Woche ging es dann leider schon wieder nach Hause. Wir kamen ohne große Probleme durch und nach einer kurzen Pause bei McDonald’s am Nachmittag konnten unsere Eltern uns am Freitagabend wieder empfangen.

Helvi Krell

Welche Visionen hat das DBG? Ein Blick in die Zukunft

Mit der Zukunft beschäftigt sich eigentlich jeder Mensch, da mit ihr viele Hoffnungen verbunden sich, aber sie natürlich auch Unsicherheiten mit sich bringt. Um herauszufinden, welche Visionen DBG-Schüler und -Schülerinnen haben, haben wir von der Blog-AG eine Umfrage zum Thema: ,,Wie sieht deine Zukunft aus?‘‘ in verschiedenen Klassen durchgeführt. Dabei waren insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 5, 6, 7 und 8, d.h. aus jeder Klasse vier oder fünf Personen.  

Die erste Frage lautete: ,,Wie wäre es, wenn es in der Zukunft anstatt Lehrkräfte Roboter gäbe, die die Schülerinnen und Schüler unterrichten?‘‘ 

56% der Befragten haben dafür abgestimmt, dass es lieber reale Lehrkräfte geben sollte, die restlichen 44% würden gerne Roboter als Lehrer haben. Die Gründe dafür, dass es keine Roboter geben sollte, sind, dass sie keine Gefühle haben dass die Schülerinnen und Schüler Angst vor den Maschinen hätten! 

Die zweite Frage lautete: ,,Was wäre, wenn man im Unterricht ab sofort nur noch mit PC arbeitet und Klassenarbeiten schreibt?‘‘ 

Dieses Ergebnis war sehr aufregend, denn es war ein 50/50- Ergebnis. Die meisten Schülerinnen und Schüler, die dagegen waren, haben sich deswegen dazu entschieden, da die Geräte kaputt gehen könnten. Die anderen 50% der Befragten waren dafür, da die Technik für sie sehr mitreißend und faszinierend wäre. 

Die dritte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn sich jeder selbst einen Stundenplan macht und aussucht, welche Fächer man an verschiedenen Tagen haben möchte?‘‘ 

Die Mehrheit war dafür, dass man sich einen eigenen Stundenplan machen und sich die eigenen Fächer auswählen sollte. Dies waren 83% der befragten Schülerinnen und Schüler. Die restlichen 17% würden das lieber weiterhin den Lehrkräften überlassen.  

Die vierte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn man in der Schulzeit andere Fächer, wie beispielsweise Gaming oder Youtube/TikTok Videos erstellen, hätte?‘‘ 

Erneut war es zwischen den Schülerinnen und Schülern ein sehr knappes Ergebnis. Die 50%, die dafür waren, dass andere Fächer eingeführt werden sollten, fanden es toll und fantastisch. Die andere Seite meinte, dass es eher unklug und schwachsinnig wäre, solche Fächer im Unterricht zu haben. 

Die fünfte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn Hausaufgaben abgeschafft werden?‘‘ 

Bei dieser Frage gab es eine hohe Zustimmung mit fast 90 Prozent! Das wichtigste Argument dabei war, dass man z.B. mehr Freizeit hätte. Die restlichen 11% der Befragten hingegen sagen, dass Schülerinnen und Schüler Hausaufgaben haben sollten, da sie uns speziell auf Klausuren oder Tests vorbereiten. 

Die sechste Frage lautete: ,,Was wäre, wenn Schülerinnen und Schüler mitentscheiden könnten, welche Fächer unterrichtet werden?‘‘ 

Erstaunlicherweise waren alle Schülerinnen und Schüler dafür, dass man mitentscheiden können sollte, welche Fächer unterrichtet werden. Der Grund dafür ist, dass es entspannter für die Schülerinnen und Schüler wäre, da sie alle Lieblingsfächer machen könnten, die sie wollen.  

Die siebte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn man in der Schule kostenlos Essen bekommen würde?‘‘ 

Bei dieser Frage haben 70% mit ,,das wäre gut‘‘ und die restlichen 30% mit ,,das wäre nicht gut‘‘ entschieden. Die Gründe dafür sind, dass das den Schülerinnen und Schüler zwar den Schultag erleichtern würde, da sie ohne Ernährung nicht auskommen könnten, und die anderen 30% aber meinten, dass es gegenüber dem Personal sehr unfair wäre. 

Die achte Frage lautete: ,, Was wäre, wenn Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer benoten würden?´´

Überraschenderweise, waren alle Schülerinnen und Schüler bei dieser Frage dafür. Sie meinten, dass es dann gleichberechtig wäre, wenn auch Schüler die Lehrkräfte auch bewerten könnten. 

Die neunte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn man in der Schule sein Handy benutzen dürfte?‘‘ 

Wie erwartet, waren natürlich alle dafür, da die Lernenden dann mehr Spaß hätten. 

Die zehnte und letzte Frage lautete: ,,Was wäre, wenn es in der Schule einen Friseur gäbe?‘‘ 

24% von den Jugendlichen waren dafür, da es dann für sie entspannter wäre, weil sie dann am Wochenende nicht gehen müssen. Die restlichen 76% meinten, dass es nicht gut wäre, da es dann vielleicht zu einem teureren Preis kommen würde und sie eher auf andere Friseure vertrauen würden. 

Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen, dass die meisten Teilnehmenden kreativ und reflektiert auf die Möglichkeiten schauen, die sich in der Zukunft auftun können und positiv auf unsere „Was wäre wenn“-Fragen reagiert haben. Besonders auffällig ist, dass viele Antworten von  Zielen, Ängsten oder Wünschen geprägt sind. Insgesamt zeigt die Umfrage, wie vielfältig Meinungen und Perspektiven sein können und das es kein richtig oder falsch gibt, da alle Antworten mit nachvollziehbaren Argumenten versehen waren.

Abdullah Deger und Mohammed El-Sallag/Blog-AG

Unsere Neuen: Herr David Killert

Wir freuen uns sehr, einen neuen Lehrer an unserer Schule vorstellen zu dürfen: Herr Killert ist seit diesem Schuljahr im DBG-Lehrer-Team und unterrichtet die Fächer Geschichte und Philosophie. 

Herr David Killert ist 29 Jahre alt und wollte eigentlich zu Beginn seines Studiums zunächst Französisch studieren. Doch während des Studiums wechselte er zu Philosophie und merkte schnell, dass er sich wirklich für geisteswissenschaftliche Fächer begeistern kann. Besonders gefällt ihm daran die Schulung des kritischen Denkens und das Diskutieren über spannende Texte und Quellen, wie er selbst sagt. 

Philosophie und Geschichte gefallen ihm sehr, sodass er sich nicht zwischen einem der beiden Fächer entscheiden könnte. Er mag es besonders, dass man in Philosophie Fragen aus dem Alltag aufgreifen und gründlich durchdenken kann und in Geschichte arbeitet man mit interessanten Quellen und verschiedenen Perspektiven auf vergangene Ereignisse. Dies sei sehr abwechslungsreich für den Unterricht.  

In seiner Freizeit macht Herr Killert verschiedene Aktivitäten, er geht gerne Sport zum Sport, wenn er die Zeit findet, unter anderem Taekwondo, Boxen oder auch Joggen. Er spielt auch gerne Schach, aber auch Sprachen interessieren in sehr. Zum Beispiel lernt er seit 3 Jahren Italienisch, um seine Sprachkenntnisse zu erweitern. Um mehr über die Kultur zu erfahren, lebte er in Rom für 5 Monate im Jahr 2024. Für seine berufliche Zukunft wünschte er sich, sich fachlich und pädagogisch weiterzuentwickeln und auch seinen Unterricht zu verbessern im Hinblick auf Diskussionen und das Hinterfragen von Gegebenem. 

Ein herzliches Willkommen an unserer Schule, Herr Killert, wir freuen uns, dass sie am DBG sind! 

Maxim Brodmann u. Merthan Özgüneyli/Blog-AG 

Karneval am DBG

Am Altweiber-Donnerstag, dem 12.02.2026, fand die Karnevalsparty statt, die von der SV für die Mittelstufe organisiert wurde. Es gab einen Kostümwettbewerb und noch andere karnevalistische Aktivitäten. 

Als sich die 8., 9., und 10. Klassen zur 3 und 4 Stunde im PZ versammelten, fing auch schon der Kostümwettbewerb mit den 3 Moderatoren und mit lauter Karnevalsmusik an. Es gab gab drei Auswahl-Runden und ein Finale. Das Gewinnerkostüm war ein Traningsanzug im 80er Jahre-Stil mit einer Perücke. Die meisten Schüler und Schülerinnen kamen jedoch unverkleidetet zur Schule. Nachdem der Kostümwettbewerb zu Ende war, ging es weiter mit unterschiedlichen Spielen. Dazu wurde das PZ  in zwei Hälften aufgeteilt, es gab die linke und die rechte Seite. Es wurden Fragen und Aufgaben gestellt und welche Seite diese schneller beantworten oder lösen konnte, hat Süßigkeiten zugeworfen bekommen. Kurz vor Ende wurde dann Reise nach Jerusalem gespielt und am Ende hat Herr Florin sogar noch eine kurze Rede gehalten. Pünktlich um 11:11 Uhr wurden die Schüler und Schülerinnen mit einem großen Helau ins lange Karnevalswochenende verabschiedet.  

Einige Impressionen findet ihr auch auf unserem Insta-Kanal!

Rieke&Sophie/Blog-AG

Psychische Belastungen in der Schule

Psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen haben durch die Schule 2025 stark zugenommen und sind auch zu einem wichtigen Thema in der Gesundheitspolitik geworden. Befragungen zeigen, dass die Schule selbst zum Belastungsfaktor werden kann, insbesondere durch Leistungsdruck und fehlende Unterstützung von Eltern und Lehrkräften. Im Jahr 2024 wurde schon festgestellt, dass jeder fünfte Schüler unter psychischer Belastung leidet und 17% der Jugendlichen häufig von emotionalen Problemen berichteten, wobei Mädchen stärker betroffen sind. Die Zahlen sind bis 2025 gestiegen. Psychische Belastungen bei Schülern entstehen nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch außerhalb des Unterrichts. Dabei sind Konflikte mit Gleichaltrigen oder innerhalb der Familie und häusliche Gewalt häufige Themen, die bei der Therapie angefragt werden. Kinder, die von ihren Eltern wenig oder keine Unterstützung erfahren, sind deutlich stärker gefährdet. 

Wir haben mit unserer Schulsozialarbeiterin Shiva Ghadimi über das Thema „Psychische Belastung“ von Jugendlichen und Kindern an unserer Schule gesprochen.  

Schülerinne und Schüler kommen meist zu ihr, wenn sie (starke) Sorgen bis hin zu massiven Belastungen im persönlich-, familiären oder schulischen Bereich verspüren. Umgang mit Leistungsdruck, Umgang mit digitalen Medien, Lernen zu lernen und Tipps rund um das Thema Selbstfürsorge sind Themeninhalte, die alle Jahrgangsstufen betreffen.  

Wenn betroffene Schüler/-innen sich wohlfühlen oder das Angebot wahrnehmen, geht Frau Ghadimi davon aus, dass die Schüler/-innen sich bei ihr vertrauensvoll aufgehoben fühlen. Das Angebot der Schulsozialarbeit ist freiwillig und Frau Ghadimi hat eine Schweigepflicht, welche sie nur brechen darf, wenn das Wohl eines Kindes/Jugendlichen in Gefahr ist. 

Ein weitere Angebot zur psychischen Gesundheit an unserer Schule ist z.B. Lion Quest „Erwachsen werden“ (5/6 Jahrgangsstufe), wo sich die Schüler/-innen mit Themen des sozialen Lernens beschäftigen und dadurch in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden. Das Programm „Respekt-Coaches“ stärkt Schüler/-innen ab Klasse 5 in ihrer Persönlichkeit und vermittelt wichtige demokratische Werte. Das Programm fördert ein respektvolles und demokratisches Miteinander im Schulalltag und wirkt präventiv gegen Ausgrenzung, Diskriminierung, Gewalt und Extremismus. An den „Methodentagen“ (für alle Jahrgangsstufen) sollen jedes Jahr an drei aufeinander folgenden Tagen den Schüler/-innen Methoden an die Hand gegeben werden, die den Lernzugang zu den verschiedensten Bereichen fördern und zugleich vereinfachen.  

Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren geben unserer Schulsozialarbeiterin am häufigsten in Gesprächen die Rückmeldungen, dass sie sich aus unterschiedlichen Gründen (stark) belastet fühlen.  

Frau Ghadimi hat uns außerdem noch Beispiele gegeben, wie sie den Betroffenen auch noch in diesen schwierigen Situationen weiterhilft: Seit mehreren Jahren arbeitet sie eng zusammen mit Frau Pannen und Frau Kluytmans an einem schönen Projekt mit den 6er Klassen anlässlich des Weltkindertages. Alle Kinder werden von ihnen über ihre Kinderrechte aufgeklärt und im Anschluss folgt eine Kunstaktion zum Thema der Kinderrechte, die dem Bürgermeister der Stadt Ratingen präsentiert wird. Es gibt auch das Angebot der „Gesunden Schule“, wo es jeden Tag/Woche in der Cafeteria neue Gerichte zu probieren gibt. Auch das trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler sich am DBG wohl fühlen, da sie gesehen werden. 

Frau Ghadimi braucht immer die Bereitschaft von Kindern/Jugendlichen mit ihr aktiv zusammen arbeiten zu wollen. Nur so können sie gemeinsam an für die Kinder/Jugendlichen persönlich zugeschnittenen Lösungen arbeiten. Es ist dann besonders schön zu sehen, wenn Schüler/-innen ihre eigenen Wege gehen und ihre zusätzliche Unterstützung nicht mehr benötigen. 

Auch wenn die meisten Schüler/-innen ihr Angebot annehmen und sich wohl bei Frau Ghadimi fühlen, gibt es auch Schüler/-innen und/oder Eltern, die nicht zu ihr kommen wollen. 

Sie haben beispielsweise schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit an anderen Schulen mit Pädagoginnen und Pädagogen gesammelt und lehnen daher ein Gespräch mit ihr ab. Manchmal sehen Schüler/-innen oder Eltern keine Notwendig mit Frau Ghadimi ein Gespräch zu führen, weil sie Themen mit sich persönlich ausmachen wollen. Außerdem fühlen sie sich manchmal von ihren Eltern unter Druck gesetzt ein Gespräch mit ihr wahrzunehmen. Entweder kommen die Schüler/-innen dann erst gar nicht zu ihr oder brechen nach kürzester Zeit die Gespräche ab. Es gibt aber auch Situationen, in denen die Schulsozialarbeiterin den Druck spürt und sie das Gespräch von sich aus abbricht und ihr Angebot gerne für einen späteren Zeitpunkt aufrechterhält, wenn die betreffende Person die Bereitschaft zum Gespräch dann wirklich mitbringt. 

Wir danken Frau Shiva Ghadimi für die Zusammenarbeit mit uns! 

Elif und Juna 8b/Blog-AG 

Regeln: Fluch oder Segen?

Schule ist weit mehr als ein Ort, an dem man Matheaufgaben löst, Vokabeln lernt oder Klassenarbeiten schreibt. Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem sich Schüler und Schülerinnen wohlfühlen, gehört werden und sich als Teil einer Gemeinschaft sehen. Natürlich sind Wissen und Leistung wichtig – aber sie sind nicht alles. Genauso bedeutsam ist es, dass wir Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen, respektvoll miteinander umzugehen, eigene Meinungen zu entwickeln und diese auch zu äußern.  

Regeln spielen am DBG eine wichtige Rolle, nicht um einzuschränken oder zu kontrollieren, sondern um ein respektvolles, sicheres und faires Miteinander zu ermöglichen. Sie schaffen Orientierung im Schultag und helfen dabei, dass sich alle Schüler und Schülerinnen wohlfühlen können. Regeln sind kein Selbstzweck, sondern dienen dazu, dass Lernen, Zusammenarbeit und Gemeinschaft funktionieren. 

Nachdem uns deutlich geworden ist, warum Regeln so wichtig sind für das Zusammenleben am DBG, lohnt sich nun ein genauer Blick darauf, welche Regeln im Schulalltag gelten, welche sich verändert haben und wo es noch Probleme bei der Einhaltung gibt. 

An unserer Schule gibt es viele Regeln, die von den meisten Schülerinnen und Schülern auch eingehalten werden. Dazu gehören zum Beispiel, dass die Klassenräume sauber verlassen werden, Müll richtig entsorgt wird und ein faires Miteinander selbstverständlich ist. Diese Regeln tragen dazu bei, dass sich alle im Schulalltag wohlfühlen können. Die Lehrer sind dafür zuständig, die Regeln bei den Schülern durchzusetzten, falls diese mal vergessen werden.

Es gibt jedoch auch Regeln, die sich im Laufe der Zeit verändert haben. Zum Beispiel wird während des Unterrichts das Haarbachtor nicht mehr geschlossen. Außerdem dürfen Schülerinnen und Schüler während der fünfminütigen Pause jetzt auch das Klassenzimmer verlassen und zur Cafeteria oder auf die Toilette gehen. Neu ist auch, dass das Sitzen auf den Treppen erlaubt ist und sich Schülerinnen und Schüler nun im Schulgebäude aufhalten dürfen, was früher nicht gestattet war.  

Eine weitere wichtige Veränderung ist die Einführung beziehungsweise die stärkere Präsenz des Anti-Bullying-Teams, das sich aktiv gegen Mobbing einsetzt. Um die Wirkung der neuen Maßnahmen besser einschätzen zu können, habe ich das Anti-Bullying-Team befragt. Dazu gehören Frau Blum-Campa, Frau Wolter, Frau Lacerenza, Frau Hylla, Herr Graf und Herr Hinkel. Diese sind jederzeit für uns Schüler und Schülerinnen da und helfen uns bei Problemen wie Mobbing, einem Gefühl von Ausgrenzung oder sind auch einfach nur offen für Verbesserungsvorschläge im Bezug auf das gesamte System Schule. Wie gesagt, habe ich das Team kurz befragt, um genauer zu sein Frau Blum-Campa. Ich fragte, ob sie schon positive Veränderungen bemerkt habe. Daraufhin antwortete sie, dass das Anti-Bullying-Team schon deutlich positive Veränderungen hervorgerufen habe. Sie konnten schon vielen Kindern unserer Schule helfen, von Mobbing befreit zu werden. Wenn Schüler/innen zu ihnen gehen und Hilfe suchen, weil sie frustriert sind, steht in erster Linie im Vordergrund, das Kind zu beschützen, ihm/ihr ein sicheres Gefühl zu geben und klarzumachen, dass es nicht alleine ist. Dann wird alles andere geklärt, damit das Mobbing komplett aufhört. 

Trotzdem gibt es einige Regeln, die nicht immer eingehalten werden. Dazu zählen vor allem die Lautstärke auf den Gängen sowie die Handy-Nutzung während des Unterrichts. Diese Verstöße können den Unterricht stören und führen häufig zu Konflikten zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern. Der Lärm auf den Gängen stresst Schüler und Lehrpersonal zusätzlich zum normalen Schulalltag und führt dazu, dass der Lehrerberuf und auch der Schulalltag für die Schüler als sehr anstrengend wahrgenommen wird, denn Lärm kostet alle Beteiligten Kraft. 

Eine neue Regel wurde gerade jetzt eingeführt–15min länger Mensa-Zeit. Dies bedeutet, dass der Unterricht um 15min gekürzt wird, damit die DBG-Schüler alleine in der Mensa essen können, ohne von den Gesamtschülern gestört zu werden. Wenn man jetzt aber an der Gothaer Straße Sport hat, kann dies schnell zum Nachteil werden, denn man läuft in der Pause, die regulär 15 min geht, zur Sporthalle und 15 zurück zur Schule, während der letzten Unterrichtsphase. Nun soll man den Unterricht montags, mittwochs, Donnerstag und freitags in der 5/6 Stunde 15min früherer beenden, damit die Schüler früher ihre Mensa-Zeit haben. Das bedeutet dann aber auch, dass der Sportunterricht immer früher beendet werden muss und immer weniger Zeit für sportliche Aktivität zur Verfügung steht. Ist dies jetzt insgesamt dann ein Vorteil oder eher ein Nachteil? 

Abschließend lässt sich sagen, dass Regeln weder nur ein Fluch noch nur ein Segen sind. Sie sind notwendig, damit unser Schulalltag funktioniert und sich alle sicher und respektiert fühlen können. Ohne Regeln gäbe es Chaos, Konflikte und Ungerechtigkeit. Gleichzeitig ist es wichtig, Regeln regelmäßig zu überdenken und anzupassen, damit sie fair bleiben und den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler entsprechen. 

Dania Amin Rashany/Blog-AG 

Unser neuer Hausmeister: Herr Güldner

Seit letztem Sommer gibt es einen neuen Hausmeister am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium – Herrn Güldner. Wir haben bis jetzt nur Gutes über ihn gehört und wollten ihm deshalb ein paar Fragen stellen, damit die Schüler und Schülerinnen auch die Möglichkeit haben, ihn besser kennenzulernen.  

Herr Güldner ist 34 Jahre alt und arbeitet seit Juni 2025 an unserer Schule als Hausmeister. Vorher hat er als Elektroniker bei der Stadt Ratingen gearbeitet.

Sein neuer Job macht ihm vor allem Spaß, da er sehr abwechslungsreich ist, zum Beispiel muss er einges an Büroarbeit erledigen, handwerklich geschickt sein, Ordnung halten und noch viele andere Sachen erledigen. Auch wenn ihm sein Job sehr gefällt, ist er auch sehr stressig, weil er sehr früh anfängt und erst am Abend nach Hause kommt. Er muss nämlich schon um 6:30 Uhr am DBG erscheinen, dafür müsse er kurz vor 6 Uhr aufstehen, hat er uns erzählt.

Wenn er Dienst hat, arbeitet er vorallem an tagesbedingten Problemen, wie defekte Heizungen, klemmende Fenster oder auch an Rohrbrüchen. Nach einer kurzen Pause zuhause kommt er noch einmal um 18 Uhr wieder, um die Schule abzuschließen und noch einmal um 22 Uhr, um die Sporthallen zu schließen, da diese am Abend noch von einigen Vereinen genutzt werden.

Arbeiten muss Herr Güldner auch am Wochenende, in den Ferien und an Feiertagen. Dann muss er überprüfen, ob alles in Ordnung mit der Schule ist. Wenn er nachmittags Zeit findet, macht er gerne Sport. Herr Güldner erzählte uns, er habe keine festen Kollegen, manchmal arbeite er mit Hausmeistern von anderen Schulen oder mit Firmen, mit denen die Schule zusammen arbeitet. Mit den DBG-Schülern und -Schülerinnen kommt er sehr gut aus und er freut sich auch, an unserer Schule zu sein. Das sieht man ihm auch an, denn er ist eigentlich immer gut gelaunt und sehr freundlich! Herr Florin ist auch sehr angetan von unserem neuen Hausmeister, so dass er schon einmal alle Lehrer zusammengerufen hat und Herrn Güldner im Namen aller für seine wertvolle Arbeit gedankt hat. 

Wir sind sehr froh, so einen nettem Hausmeister an der Schule zu haben, und freuen uns auf die nächsten Jahre mit ihm!

Sophie und Rieke, Blog-AG

Tabletteneinnahme bei Jugendlichen: Warum, wann und wie oft? Und was sagen die Eltern dazu? 

Wir haben uns diese Fragen gestellt und deswegen in den achten Klassen eine Umfrage gemacht. Wir fragten unsere DBG-Schüler, ob sie Tabletten nehmen, wie oft, wogegen, ob sie sie auch mit in die Schule nehmen, wie ihre Eltern zu dem Thema Tablettenhäufigkeit stehen und ob sie auch pflanzliche Medikamente schon einmal probiert hätten. 

Es kam heraus, dass über 60% der Befragten Tabletten einnehmen, die Hälfte davon nutzt sie gegen Schmerzen. Viele aber auch gegen andere gesundheitliche Probleme, wie angeborene Krankheiten oder Allergien. 

Uns hat interessiert, ab wann sie Tabletten bewusst einnehmen: Die meisten antworteten, dass sie Tabletten und Schmerzmittel erst ab der weiterführenden Schule eingenommen haben. Die Eltern unterstützen häufig, wenn ihre Kinder Tabletten einnehmen. Von den 30 Befragten nehmen nur 4-5 von ihnen Tabletten bzw. Schmerzmittel mit in die Schule. Wir fragten eine Schülerin, warum sie diese mit in die Schule nehme, sie antwortete: „Ich habe Schmerztabletten mit in der Schule, falls ich mal starke Schmerzen habe, um nicht direkt nach Hause gehen zu müssen, und um generell vorbeugen zu können. Außerdem habe ich sie mit, um meinen Mitschülerinnen und Mitschülern helfen zu können, wenn sie mal Schmerzen haben.“ 

80% der Schüler und Schülerinnen nehmen Tabletten jeden Tag, fasst alle der Befragten, wenn sie Krank sind, am meisten bei Kopfschmerzen oder einer Erkältung, eher weniger bei Fieber und am wenigsten bei Bauchschmerzen. Natürliche Medikamente nimmt fast keiner. Wenn man also überlegt, dass fast die Hälfte der Befragten quasi jeden Tag krank ist und deswegen Tabletten nimmt, ist das mit Sicherheit sehr viel! Sind diese Personen also so oft krank oder was bedeutet vorbeugend? Entweder ist man krank oder nicht!

Insgesamt würden wir sagen, dass also eher viele Schülerinnen und Schüler Tabletten einnehmen. Wäre es dann aber vielleicht nicht besser, wenn sie zuhause blieben, vor allem wenn sie Schmerzen haben? Wahrscheinlich gibt es einen Mittelweg, denn es ist verständich, dass Schüler und Schülerinnen natürlich nichts in der Schule verpassen möchten, erst recht nicht, wenn Arbeiten oder Klausuren geschrieben werden. Wenn man sehr starke Schmerzen hat, denken wir aber, dass man eher zuhause bleiben sollte. Bei ihrer Periode nehmen weibliche Personen heutzutage eher etwas mehr Schmerztabletten als früher. Früher wurden in diesen Fällen so gut wie gar keine Schmerzmittel genommen, es wurde einfach als normal akzeptiert und man musste es durchstehen. Dies war sicher auch nicht immer leicht für die Beteiligten.

Sehr stark zugenommen hat die Einnahme von Tabletten bei Jugendlichen also nicht, aber es ist schon so, dass Tabletten deutlich mehr und leichtfertiger als früher eingenommen werden. Es wäre deshalb sicher nicht schlecht, wenn Eltern darauf ein Auge hätten, denn man tut seinem jugendlichen Körper damit auf Dauer keinen Gefallen, weil es ein Eingriff in ein natürliches System ist, das eigentlich auch alleine mit leichteren Krankheiten zurecht kommt.

Oxana & Charlotte aus der Blog AG