2018 Presse

RATINGER WIRBT FÜR FRANZÖSISCH

5. Mai 2018 | 00.00 Uhr

Ratingen

Ratingen: Ratinger wirbt für Französisch
 

Julius von Diergardt hat spannende Monate in Burundi verbracht. Im Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium hat er seine Eindrücke geschildert und fürs Französisch-Lernen geworben. Ohne Sprachkenntnisse hätte er nicht dort hinfahren können.FOTO: abz

Ratingen. Für das Abenteuer Burundi musste er erst Französisch lernen. Jetzt wirbt er vor Schülern für die Sprache. Von Ilka Platzek
 
Julius von Diergardt (19) steht ein wenig verloren auf der Bühne der Aula des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Ratingen: Hinter ihm eine große Leinwand, vor ihm Schüler der Klassen 9, 10 und 11, die er mit seinem Reisebericht für die französische Sprache begeistern will.

Der 19-Jährige hat nach dem Abitur drei Monate für eine Hilfsorganisation in Burundi gearbeitet. Jetzt ist er zurück und erzählt anderen Schülern auf Veranlassung des Institut Français, was er dort gemacht hat und welche Rolle die französische Sprache dabei gespielt hat.

Mark-Alexander Schreiweis vom Institut Français in Düsseldorf will, dass junge Menschen Französisch lernen. Am einfachsten ist das natürlich in der Schule, so lange die Sprache nicht irgendwann abgewählt wird. Damit das nicht passiert, pickt er sich junge Leute mit interessanten Auslandserfahrungen heraus und schickt sie in die Schulen, "damit sie den Schülern Französisch schmackhaft machen. 270 Millionen Menschen weltweit sprechen Französisch. In vielen afrikanischen Ländern ist Französisch Amtssprache, auch in Burundi". Julius ist einer von ihnen, eine Extremseglerin eine andere. Die Strategie leuchtet ein: Schülern zu erzählen, dass Französisch eine Weltsprache ist, ist eins; ihnen fast Gleichaltrige zu präsentieren, die diese Sprache genutzt haben, um Träume zu verwirklichen, etwas ganz anderes.

 
Julius von Diergardts Reisebericht kommt bei den Schülern an. Er spricht von Armut und Korruption in einem der ärmsten Länder der Welt: "43 Prozent der Leute hungern extrem, dem Rest geht es auch nicht viel besser. Pygmäen, die Ureinwohner, machen nur noch zehn Prozent der Bevölkerung aus. Viele von ihnen sterben an Schnupfen oder Schürfwunden." Er erzählt kenntnisreich, warum sich Hutu und Tutsi bekriegen und wie in Burundi gewählt wird: "Das ist ein Zwang. Wer nicht wählt, ist bald tot."

Julius hat in einem Kloster gewohnt und im Auftrag einer Hilfsorganisation, der "Nouvelle Espérance", HIV-Infizierten dabei geholfen, sich eine Existenz aufzubauen. "Die HIV-Infektion ist für die Leute dort quasi das Todesurteil. Wir haben sie ermutigt, eine Ausbildung zu machen, zum Friseur oder zum Handwerker. Nach der Ausbildung bekommen sie Mikrokredite und können sich auch die Ausrüstung leihen."

Anderthalb Stunden lang steht der 19-Jährige vor Schülern, die kaum jünger sind als er. Ob Burundi auch für Frauen geeignet sei, will eine Schülerin wissen. Julius rät, lieber ein weniger gefährliches Land zu wählen für das soziale Engagement. Nach dem Vortrag eilen alle schnell davon. Ob sie jetzt motivierter sind, Französisch zu lernen - mal sehen.

Quelle: RP

Westhäkchen kommen groß raus

Ratingen. Kabarett, Comedy, Musik, Show - daraus besteht das neue Programm.

Das Schülerkabarett "Westhäkchen" hat seinen Terminkalender für dieses Jahr fertig: Am 14., 15. und 16. März ist die Truppe, jeweils 19.30 Uhr, im Pädagogischen Zentrum des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums zu erleben. Und am Donnerstag , 22. März, in der Aula des Lintorfer Kopernikus- Gymnasiums.

Zunächst sollte das Programm "Neues aus dem Drecksloch" heißen, aber dann "hat uns der amerikanische Präsident diese Pointe irgendwie geklaut", erklären die jungen Kabarettisten vorab. Also musste rasch ein neuer Titel her, und da bot sich "XYZ" in Fortführung der letztjährigen Namensgebung an.

RP 16.02.2018

Startschuss für Fitness im ganzen Jahr

17. Januar 2018 | 00.00 Uhr

Bonhoeffer-Gymnasium

Startschuss für Fitness im ganzen Jahr
Bonhoeffer-Gymnasium: Startschuss für Fitness im ganzen Jahr
 

Der Lauf-Treff des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums trainiert seit neuestem regelmäßig am Grünen See. Der Neujahrslauf war für die Gruppe das erste offizielle Laufevent.FOTO: Bonhoeffer-Gymnasium

Ratingen. Am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium gibt es jetzt seit neuestem einen Lauf-Treff für Schüler, Lehrer und Eltern. Jeden Dienstag um 16 Uhr trainieren unterschiedliche Leitungsgruppen unter der Aufsicht von qualifizierten Lauftrainern am Grünen See. Das Training findet im Rahmen des außerunterrichtlichen Sportunterrichts zur Gesundheitsförderung und des Konzepts der gesunden Schule statt, dem Landesprogramm für Bildung und Gesundheit, das seit 2014 offiziell am DBG vertreten ist.

1. offizielles Laufevent des neu gegründeten Lauf-Treffs war dann auch direkt der Ratinger Neujahrslauf, an dem ein Team von 30 Schülern, Eltern und Lehrern teilnahm. In tollen pinken Shirts, die von Eltern und der Schulleitung gesponsert waren - der Förderverein übernahm die Startgelder für die Schüler, repräsentierten die Läufer unter Leitung der Organisatoren Chantal GobrechtSaskia Neumann und Carina Hildesheim das DBG durchaus erfolgreich und da in den Wochen zuvor auch fleißig im Lauf-Treff trainiert wurde, konnten die meisten sogar über die Fünf-Kilometer--Strecke an den Start gehen.

Zunächst erfolgte jedoch der 2,1 Kilometer-Lauf rund um den Marktplatz. Angefeuert von Mitschülern und Lehrern sowie der Schulleitung, stachen hier vor allem drei junge Fünftklässler heraus, die zum ersten Mal eine solche Strecke liefen.

Auch die Achtklässlerin Sarah Stegner konnte trotz leichter gesundheitlicher Probleme beeindrucken. Über die fünf Kilometer lief ein Großteil der Schüler und Lehrer zusammen, so dass alle in einer Zeit von um die 30 Minuten die Ziellinie überquerten.

Besonders stach jedoch Sven Krämer (Q2) hervor, der in 21:16Min. als zweiter seiner Altersklasse ins Ziel kam. Ebenso lief der Mittelstufenschüler Cedric Bourgeois in 22:20Min. eine hervorragende Zeit. Zum krönenden Abschluss lief auch Vater Michael Greven die Zehn-Kilometer-Laufstrecke in einer Zeit von 43:06 Minuten.

Insgesamt war es ein schönes gemeinsames Erlebnis des neu gegründeten DBG-Lauf-Treffs, welches auch bei den weiteren Ratinger Läufen Tradition behalten soll in der Hoffnung, dass zukünftig ein noch größeres DBG-Team an den Start gehen kann, um die Schule angemessen zu präsentieren und um zu zeigen, dass das DBG auch im Bereich Sport und Gesundheit einiges zu bieten hat.

Beim Neujahrslauf in Ratingen nahmen auch zwölf Schüler der Astrid-Lindgren-Schule mit ihrem Sportlehrer Oliver Kamrath teil. Zum zweiten Mal ging die Astrid-Lindgren Schule an den Start und konnte in diesem Jahr schon mehr Teilnehmer mobilisieren als im Vorjahr. Durch die Lauf-AG sehr gut vorbereitet, kamen alle Schüler ans Ziel und freuten sich über eine Medaille als Belohnung für ihren Einsatz. In der Schule werden die Teilnehmer noch im Rahmen einer kleinen Feier geehrt und bekommen dort die Urkunden verliehen.

Quelle: RP