2018 Presse

BONNHOEFFER-GYMNASIASTEN LAUFEN FÜR PARTNERSCHULE

Ein Stück Nepal-Hilfe kommt aus West

5. Dezember 2018 um 05:00 Uhr Ratingen. RP

 Der DBG-Charity Walk 2018 hat 10.400 Euro eingebracht. Adressat der Spende sind Schüler in Kathmandu.

Bereits seit Anfang des Jahres 2017 kooperiert das Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) mit dem Verein „Freundeskreis Nepal”, auf den die SV durch ihren Mitschüler Hendrik Holtmeier aufmerksam gemacht wurde. Bei einem gemeinsamen Treffen mit den Leitern des Vereins und Vertretern der Schülerscha sowie Frau Lacerenza (SV-Lehrerin) konnten sich alle kennenlernen und waren so begeistert von dem Projekt, dass schnell klar wurde, dass auch die Einnahmen des alljährlich stattfindenden Charity Walks dort eine sinnvolle Verwendung finden würden.

Die Idee, einen Bus für die Schulkinder der Motherland School zu kaufen, die, um zur Schule zu kommen, einen einstündigen Fußweg bewältigen müssen, kam von der SV des DBG. Und so wurde dieser Plan jetzt tatsächlich mit den Spendengeldern aus dem Charity Walk 2017 in die Tat umgesetzt. Die Perspektive nach dem Besuch aus Ratingen: Sauberes Trinkwasser wird weiterhin dringend benötigt. Spendengelder könnten also für eine saubere Trinkquelle und für die Toiletten, die erneuert werden müssten, verwendet werden. 

Damit die nepalesischen Schüler auch einen Einblick in das Schulleben am DBG bekommen konnten, drehte die SV einen Kurzfilm und schickte darin auch persönliche Nachrichten und Wünsche mit. Außerdem besuchten einige Schüler des DBG das Nepalfest 2017 in Münster, welches vom ,,Freundeskreis Nepal” organisiert wurde. Es wurde traditionelle nepalesische Musik gespielt und gesungen, es gab Kuchen, Kaffee und Spiele für die Kinder wie z.B. Sackhüpfen. Das Highlight des Festes war die der Bericht einer nepalesischen jungen Frau, die mithilfe der Organisation eine Ausbildung zur Krankenschwester absolvieren konnte, um nun mit ihren Kenntnissen den Menschen in Nepal zu helfen. Der ,,Freundeskreis Nepal” besuchte das DBG am Tag der offenen Tür 2017, um den Spendern und Schülern mittzuteilen, wofür ihr Geld verwendet wird und allgemein über das Projekt zu informieren. In den Winterferien 2017 fuhr Nisha Gurung, DBG-Schülerin, dann mit ihrer Familie nach Nepal, um dort Familienangehörige zu besuchen und mit ihnen das Neujahrsfest zu feiern. Dies war außerdem eine Gelegenheit, die Motherland School in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, persönlich kennenzulernen.

Das hat sie erlebt: „Als ich mit meiner Familie und meiner Tante an der Schule ankam, wurden wir herzlichst von dem Direktor, Bijula Shresta, und zwei weiteren Lehrern empfangen. Zur Begrüßung überreichten sie uns Obst, legten uns einen Gebetsschal um und gaben uns ihren Segen. Daraufhin wurde uns die Schule und ihre Ausstattung gezeigt. Für die dortigen Verhältnisse erschien mir dir Schule zunächst modern, was wahrscheinlich nur durch den Verein ,Freundeskreis Nepal’ und andere Spenden ermöglicht werden konnte. Der Direktor präsentierte uns stolz den Naturwissenschaftsraum, der gerade erst neu erbaut wurde. Für uns wäre dieser Raum renovierungsbedürig, doch für die Schüler in Nepal ist dieser ein Privileg, ebenso wie der kleine Computerraum. Zudem hatten wir die Möglichkeit, die Schüler der einzelnen Klassen kennenzulernen. Jedes Mal, wenn wir ein Klassenzimmer betraten, standen die Schüler sofort auf und begrüßten uns mit einem ,,Namaste”.

Zwar waren die Schüler sehr schüchtern und redeten kaum, doch ihre Dankbarkeit war deutlich zu spüren. Nach der Schulführung setzten wir uns alle gemeinsam mit dem Direktor und den zwei Lehrern ins kleine Lehrerzimmer, wo uns Tee und eine Kleinigkeit zu essen angeboten wurde. Der Direktor Bijula Shresta erzählte uns, dass er die Schule vor 28 Jahren gegründet hat. Neben der Motherland School (Secondary School) befindet sich dort ebenfalls eine Grundschule. Auf beiden Schulen befinden sich Schüler der Klassen 1-10. Die meisten stammen aus der niedrigen Kaste ,,Newari”, deren Volk vor allem in Kathmandu ihr Zuhause findet. Beide Schulen teilen sich einen schönen Spielplatz, der ebenfalls vom „Freundeskreis Nepal” finanziert wurde. Die Schüler können neben Nepali Englisch lernen. Um eine weitere Sprache zu lernen, fehlt häufig das Geld und die nötigen Lehrkräe. Jedoch können die Schüler das Fach „Accounting” belegen, das man mit Buchhaltung vergleichen kann.

Neue Dreifach-Sporthalle, mehr Klassenräume fürs Schulzentrum Ratingen West Schulzentrum West wird erweitert

RP, 02.08.2018

Ratingen West. Die Stadt will 15 bis 16 Millionen Euro in das Projekt stecken – mit neuer Sporthalle und neuen Klassenzimmern. Das Schulzentrum West ist längst zu eng geworden - nun will die Stadtverwaltung unter anderem zusätzliche Klassenräume schaffen. Sie sollen mit einem Neubau der Turnhalle und auf dem bestehenden Verwaltungsgebäude der Martin-Luther-King-Gesamtschule entstehen. Endgültig vom Tisch sind damit die Pläne, den Parkplatz und oder den benachbarten Bolzplatz für die Erweiterung zu opfern: Das hatte bereits der Bau- und Vergabeausschuss abgelehnt. Unterm Strich will die Stadt für diesen großen Wurf etwa 15 bis 16 Millionen Euro bereit stellen. Die Verwaltung drückt aufs Tempo, will die ersten Arbeiten an das Architekturbüro vergeben, das die ersten Entwürfe vorgelegt hat. 

Alle Einrichtungen sollen von der Sanierung und Erweiterung des Zentrums profitieren. Mehrere Varianten standen zur Auswahl, alle Beteiligten haben sich auf die Variante 5 geeinigt. So hatte sich bei den Voruntersuchungen herausgestellt, dass die beiden etwa 40 Jahre alten Turnhallen von Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) und Käthe-Kollwitz-Realschule (KKS) nicht mehr zu retten sind: Nur noch Rohbau und Fassade könnte man erhalten. Weil auch Asbest und sogenannte Künstliche Mineralfasern (KMF) gefunden wurden, kommt für die Experten nur ein Abriss und Neubau als sinnvolle Lösung in Frage. Derzeit müssen Schüler teilweise in die Turnhalle an der Gothaer Straße ausweichen.

Foto: Blazy, Achim (abz) Von Joachim Preuß

Rheinische Post 11.2018

14. November 2018 um 06:54 Uhr 

Gymnasium in Ratingen:Motto verstößt gegen Markenrecht – Abmahnung für Abi-Party

 Ratinger Gymnasiasten haben mit dem Namen für ihre Vorabiturfeier gegen das Markenrecht verstoßen. Deswegen mussten sie 3100 Euro Strafe zahlen. Ein Einzelfall ist das nicht. Fachanwälte raten Abiturienten zur Vorsicht.

Von Christian Schwerdtfeger
 
Die Vorbereitungen für die große Vorabiturfeier der 12. Jahrgangsstufe (G8) des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Ratingen sind so gut wie abgeschlossen. Eine Räumlichkeit ist gefunden, die Feier ist terminiert, für Getränke ist gesorgt, und es gibt auch einen Namen für die Party. „Projekt X – one last time“ soll die Veranstaltung heißen. In den sozialen Netzwerken wie Facebook werben die Schüler dafür. Mit den Einnahmen wollen sie ihren Abi-Ball finanzieren.

Doch plötzlich erhalten die Schüler ein Schreiben der „Novus Booking GmbH“ mit Sitz in Ergolding. „Sie wiesen uns darauf hin, dass wir durch das Motto unserer Party mehrere ihrer bei dem Deutschen Marken- und Patentamt (DPMA) eingetragenen Schutzmarken verletzen würden“, sagt Fabian Rogall. Der 19-Jährige und seine Mitschüler sollen deshalb an die Firma 2600 Euro netto zahlen. Sollten sie nicht Kontakt zu der Firma aufnehmen, um eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, „kündigten sie rechtliche Schritte und einen Stopp der Veranstaltung durch Beantragung einer einstweiligen Verfügung an“, sagt Rogall. Die Schüler holen sich Hilfe bei einer Anwältin für Urheberrecht. „Sie hat uns gesagt, dass wir um die Zahlung nicht herumkommen werden, weil wir gegen das Markenrecht verstoßen haben.“ Die 12. Jahrgangsstufe überweist schließlich 3100 Euro brutto an „Novus Booking GmbH“. Geld, das die Schüler eigentlich gar nicht haben und das ihnen jetzt ein großes Loch in die Abiturkasse gerissen hat.

Bei den Westäkchen ist Vieles neu

 
20. März 2018 | 00.00 Uhr

Ratingen

Ratingen: Bei den Westhäkchen ist Vieles neu
 

FOTO: Achim Blazy

Ratingen. "Ysyps lautet unser neues Programm", heißt es selbstbewusst, "weil Xysps in der Eskimosprache auch Xsyps heißt, und die Eskimos sind cool!" Nicht die einzige dadaistische Anspielung als neues Element bei den Westhäkchen.
 
 

Überhaupt war Vieles neu. Zum ersten Mal fand die Premiere im Pädagogischem Zentrum des Bonhoeffer-Gymnasiums statt, und zwei der Akteure sind Schüler des Kopernikus-Gymnasiums. Die Bandbreite der Themen ist ebenso bunt wie die Formen der Inszenierung mit ganz viel Live-Musik und Einsatz von Film- und Bildeinspielungen.

Die nächste Aufführung findet am Donnerstag, 22. März, im Kopernikus-Gymnasium in Lintorf statt (Duisburger Straße). Einlass ist um 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr.

Quelle: RP

RATINGER WIRBT FÜR FRANZÖSISCH

5. Mai 2018 | 00.00 Uhr

Ratingen

Ratingen: Ratinger wirbt für Französisch
 

Julius von Diergardt hat spannende Monate in Burundi verbracht. Im Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium hat er seine Eindrücke geschildert und fürs Französisch-Lernen geworben. Ohne Sprachkenntnisse hätte er nicht dort hinfahren können.FOTO: abz

Ratingen. Für das Abenteuer Burundi musste er erst Französisch lernen. Jetzt wirbt er vor Schülern für die Sprache. Von Ilka Platzek
 
Julius von Diergardt (19) steht ein wenig verloren auf der Bühne der Aula des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Ratingen: Hinter ihm eine große Leinwand, vor ihm Schüler der Klassen 9, 10 und 11, die er mit seinem Reisebericht für die französische Sprache begeistern will.

Der 19-Jährige hat nach dem Abitur drei Monate für eine Hilfsorganisation in Burundi gearbeitet. Jetzt ist er zurück und erzählt anderen Schülern auf Veranlassung des Institut Français, was er dort gemacht hat und welche Rolle die französische Sprache dabei gespielt hat.

Mark-Alexander Schreiweis vom Institut Français in Düsseldorf will, dass junge Menschen Französisch lernen. Am einfachsten ist das natürlich in der Schule, so lange die Sprache nicht irgendwann abgewählt wird. Damit das nicht passiert, pickt er sich junge Leute mit interessanten Auslandserfahrungen heraus und schickt sie in die Schulen, "damit sie den Schülern Französisch schmackhaft machen. 270 Millionen Menschen weltweit sprechen Französisch. In vielen afrikanischen Ländern ist Französisch Amtssprache, auch in Burundi". Julius ist einer von ihnen, eine Extremseglerin eine andere. Die Strategie leuchtet ein: Schülern zu erzählen, dass Französisch eine Weltsprache ist, ist eins; ihnen fast Gleichaltrige zu präsentieren, die diese Sprache genutzt haben, um Träume zu verwirklichen, etwas ganz anderes.

 
Julius von Diergardts Reisebericht kommt bei den Schülern an. Er spricht von Armut und Korruption in einem der ärmsten Länder der Welt: "43 Prozent der Leute hungern extrem, dem Rest geht es auch nicht viel besser. Pygmäen, die Ureinwohner, machen nur noch zehn Prozent der Bevölkerung aus. Viele von ihnen sterben an Schnupfen oder Schürfwunden." Er erzählt kenntnisreich, warum sich Hutu und Tutsi bekriegen und wie in Burundi gewählt wird: "Das ist ein Zwang. Wer nicht wählt, ist bald tot."

Julius hat in einem Kloster gewohnt und im Auftrag einer Hilfsorganisation, der "Nouvelle Espérance", HIV-Infizierten dabei geholfen, sich eine Existenz aufzubauen. "Die HIV-Infektion ist für die Leute dort quasi das Todesurteil. Wir haben sie ermutigt, eine Ausbildung zu machen, zum Friseur oder zum Handwerker. Nach der Ausbildung bekommen sie Mikrokredite und können sich auch die Ausrüstung leihen."

Anderthalb Stunden lang steht der 19-Jährige vor Schülern, die kaum jünger sind als er. Ob Burundi auch für Frauen geeignet sei, will eine Schülerin wissen. Julius rät, lieber ein weniger gefährliches Land zu wählen für das soziale Engagement. Nach dem Vortrag eilen alle schnell davon. Ob sie jetzt motivierter sind, Französisch zu lernen - mal sehen.

Quelle: RP

BONHOEFFER-GYMNASIUM IST IN BEWEGUNG

24. April 2018 | 00.00 Uhr

Ratingen Der Lauftreff des Bonhoeffer-Gymnasiums trainiert einmal in der Woche. Schüler, Eltern und Lehrer der Schule möchten künftig regelmäßig mit ihrem im vergangenen Jahr gegründeten Lauftreff an allen drei Ratinger Läufen teilnehmen. Von Monika von Kürten West Schon vor Jahren wurde im Dietrich-Bonhoeffer- Gymnasium (DBG) beschlossen, dass sich die Schule weiter zu einer "Gesunden Schule" entwickeln soll. Einer der Bausteine ist es dabei, das Bewegungsangebot zu erweitern und in allen Bereichen des Schullebens zu berücksichtigen. Denn "Schülerinnen und Schüler können nur dann optimal lernen, wenn sie gesund sind.... Unser Ziel ist es, vorrangig das Thema 'Gesundheit, Ernährung und Bewegung' in Bewusstsein und Haltung der gesamten Schulgemeinschaft zu stärken ....". So ist es auf der Homepage der Schule zu lesen. "Vor langer Zeit gab es am DBG schon einmal einen Lauftreff. Im vergangenen Jahr habe ich ihn gemeinsam mit meiner Kollegin Saskia Neumann wieder aufleben lassen", sagte Chantal Gobrecht. Die beiden Lehrerinnen sind sehr sportlich, Neumann läuft gerne und Gobrecht ist Triathletin. "Uns hat schon die Laufgruppe der Liebfrauenschule gut gefallen, und wir dachten, es wäre schön, ähnliches auch mit unseren Schülern ins Leben zu rufen", so Gobrecht. Gestartet wurde zunächst mit den Schülern der Jahrgangsstufe neun bis Q2, doch mit der Zeit konnten viele Oberstufenschüler wegen ihres Stundenplanes nicht mehr teilnehmen. Darum wurde das Angebot auf die Schüler aller Klassen ausgeweitet. Allerdings könnte die Resonanz für den schuleigenen Lauftreff noch größer sein, doch wegen des Ganztagsunterricht können nicht immer alle Schüler.

 
 
 
 

Derzeit laufen etwa 15 Schüler regelmäßig einmal die Woche. Neben dem sukzessive aufgebauten Training wurden wichtige Hinweise zur richtigen Lauftechnik sowie zur gesunden Ernährung (nicht nur vor den Läufen) vermittelt, so dass mittlerweile die meisten Schüler es schaffen, zwei bis fünf Kilometer am Stück zu laufen, wie sie bereits beim Ratinger Neujahrslauf und beim Citylauf in Lintorf erfolgreich unter Beweis stellen konnten. Abiturient Sven konnte sich in Lintorf beispielsweise mit einer Zeit von 20 Minuten für fünf Kilometer den dritten Platz seiner Altersklasse sichern und der zwölfjährige Sami mithilfe der Unterstützung seines Vaters und des Schulpflegschaftsvorsitzenden Michael Greven in seinen knapp über 27 Minuten sogar den zweiten Treppchenplatz. "Unser Ziel ist es, mehr Schüler für die Bewegung und den Lauftreff zu begeistern und möglichst regelmäßig bei allen drei Ratinger Läufen teilzunehmen. Schön wäre es auch, einmal beim Düsseldorf Marathon als Staffelgruppe mitzumachen oder gar beim Berlin Marathon. Doch grade letzteres ist organisatorisch nicht einfach zu bewältigen", meinte Gobrecht. Neben dem positiven Effekt, dass die Bewegung gut für die Gesundheit ist, stärkt das Laufen auch die Gemeinschaft. Vor allem, wenn wie beim Neujahrs- und Citylauf nicht nur Schüler mitlaufen, sondern auch einige Lehrer und Eltern, die mit ihren Schülern bzw. Kindern gemeinsam teilnehmen, um sie zu unterstützen. Viele liefen zusammen in kleinen Gruppen, denn für sie stand nicht ein vorderer Platz im Vordergrund, sondern die Bewegung und die Gemeinschaft. "Außerdem läuft bei den gemeinsamen Veranstaltungen alles viel persönlicher ab. Es wird ganz anders miteinander umgegangen als im regulären Schulalltag", schildert Gobrecht einen positiven Effekt des Laufens. Quelle: RP

Westhäkchen kommen groß raus

Ratingen. Kabarett, Comedy, Musik, Show - daraus besteht das neue Programm.

Das Schülerkabarett "Westhäkchen" hat seinen Terminkalender für dieses Jahr fertig: Am 14., 15. und 16. März ist die Truppe, jeweils 19.30 Uhr, im Pädagogischen Zentrum des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums zu erleben. Und am Donnerstag , 22. März, in der Aula des Lintorfer Kopernikus- Gymnasiums.

Zunächst sollte das Programm "Neues aus dem Drecksloch" heißen, aber dann "hat uns der amerikanische Präsident diese Pointe irgendwie geklaut", erklären die jungen Kabarettisten vorab. Also musste rasch ein neuer Titel her, und da bot sich "XYZ" in Fortführung der letztjährigen Namensgebung an.

RP 16.02.2018

Startschuss für Fitness im ganzen Jahr

17. Januar 2018 | 00.00 Uhr

Bonhoeffer-Gymnasium

Startschuss für Fitness im ganzen Jahr
Bonhoeffer-Gymnasium: Startschuss für Fitness im ganzen Jahr
 

Der Lauf-Treff des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums trainiert seit neuestem regelmäßig am Grünen See. Der Neujahrslauf war für die Gruppe das erste offizielle Laufevent.FOTO: Bonhoeffer-Gymnasium

Ratingen. Am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium gibt es jetzt seit neuestem einen Lauf-Treff für Schüler, Lehrer und Eltern. Jeden Dienstag um 16 Uhr trainieren unterschiedliche Leitungsgruppen unter der Aufsicht von qualifizierten Lauftrainern am Grünen See. Das Training findet im Rahmen des außerunterrichtlichen Sportunterrichts zur Gesundheitsförderung und des Konzepts der gesunden Schule statt, dem Landesprogramm für Bildung und Gesundheit, das seit 2014 offiziell am DBG vertreten ist.

1. offizielles Laufevent des neu gegründeten Lauf-Treffs war dann auch direkt der Ratinger Neujahrslauf, an dem ein Team von 30 Schülern, Eltern und Lehrern teilnahm. In tollen pinken Shirts, die von Eltern und der Schulleitung gesponsert waren - der Förderverein übernahm die Startgelder für die Schüler, repräsentierten die Läufer unter Leitung der Organisatoren Chantal GobrechtSaskia Neumann und Carina Hildesheim das DBG durchaus erfolgreich und da in den Wochen zuvor auch fleißig im Lauf-Treff trainiert wurde, konnten die meisten sogar über die Fünf-Kilometer--Strecke an den Start gehen.

Zunächst erfolgte jedoch der 2,1 Kilometer-Lauf rund um den Marktplatz. Angefeuert von Mitschülern und Lehrern sowie der Schulleitung, stachen hier vor allem drei junge Fünftklässler heraus, die zum ersten Mal eine solche Strecke liefen.

Auch die Achtklässlerin Sarah Stegner konnte trotz leichter gesundheitlicher Probleme beeindrucken. Über die fünf Kilometer lief ein Großteil der Schüler und Lehrer zusammen, so dass alle in einer Zeit von um die 30 Minuten die Ziellinie überquerten.

Besonders stach jedoch Sven Krämer (Q2) hervor, der in 21:16Min. als zweiter seiner Altersklasse ins Ziel kam. Ebenso lief der Mittelstufenschüler Cedric Bourgeois in 22:20Min. eine hervorragende Zeit. Zum krönenden Abschluss lief auch Vater Michael Greven die Zehn-Kilometer-Laufstrecke in einer Zeit von 43:06 Minuten.

Insgesamt war es ein schönes gemeinsames Erlebnis des neu gegründeten DBG-Lauf-Treffs, welches auch bei den weiteren Ratinger Läufen Tradition behalten soll in der Hoffnung, dass zukünftig ein noch größeres DBG-Team an den Start gehen kann, um die Schule angemessen zu präsentieren und um zu zeigen, dass das DBG auch im Bereich Sport und Gesundheit einiges zu bieten hat.

Beim Neujahrslauf in Ratingen nahmen auch zwölf Schüler der Astrid-Lindgren-Schule mit ihrem Sportlehrer Oliver Kamrath teil. Zum zweiten Mal ging die Astrid-Lindgren Schule an den Start und konnte in diesem Jahr schon mehr Teilnehmer mobilisieren als im Vorjahr. Durch die Lauf-AG sehr gut vorbereitet, kamen alle Schüler ans Ziel und freuten sich über eine Medaille als Belohnung für ihren Einsatz. In der Schule werden die Teilnehmer noch im Rahmen einer kleinen Feier geehrt und bekommen dort die Urkunden verliehen.

Quelle: RP