Paris 2017

Yousra und Samiha:

Die Vielfalt der Menschen in Paris ist unfassbar. Bereits zu Beginn nahmen wir die Menschenmassen in den Metro-Stationen wahr. Einerseits wurde die Atmosphäre durch die vielen Künstler und Musiker verschönert. Sowohl traditionell französische Lieder als auch moderne Pop-Songs wurden gespielt. Andererseits gab es leider sehr viele Bettler und Obdachlose. Zusätzlich ist der Pariser Straßenverkehr sehr anstrengend und dementsprechend wirken viele äußerst gestresst. Zudem können wir das Vorurteil des ständig streikenden und protestierenden Franzosen bestätigen, da wir an beiden Tagen große Demonstrationen miterlebt haben. Besonders gefallen hat uns die hilfsbereite und offene Art der Pariser.

Ann-Kathrin und Helena:

Die prachtvolle Champs-Elysées bietet viele Einkaufsmöglichkeiten und verbindet den Arc de Triomphe mit dem Jardin des Tuileries, welche mit dem Louvre enden. Sie ist zentral gelegen und bietet viele Erholungsmöglichkeiten in den nahe gelegene Parks. Die Champs-Elysées mit ihren Sehenswürdigkeiten ist definitiv einen Besuch wert.

Pauline:

Nach dem Laufen auf der Champs-Elysées kam uns der gemeinsam ausgemachte Treffpunkt im Jardin des Tuileries sehr gelegen. Dieser bot eine wunderschöne Kulisse in toller Atmosphäre. Nach einem schnellen Gruppenfoto ruhten wir uns dort kurz aus und ließen unsere Füße zur Abkühlung im Springbrunnen baumeln. Anschließend ging es dann durch den grünen Park mit verschiedenen Skulpturen weiter zum Louvre. 

Lisa:

Natürlich durfte bei unserer Reise die Besichtigung des Eiffelturms nicht fehlen. Meiner Meinung nach hält der Eiffelturm das, was er verspricht. Mit seinem mächtigen Eindruck, der durch die Übergröße der Sehenswürdigkeit geprägt wird, ist er einer der schönsten Besuchermagneten von Paris. Die vielen Menschen und die touristische Atmosphäre unterstützen diesen Eindruck noch einmal. Kleine Eiffeltürme, die man als Souvenir kaufen konnte, erinnern einen auch in Deutschland an das Symbol Paris. Leider war die Schlange so lang, dass wir keine Zeit mehr hatten, die Aussicht des Eiffelturms zu genießen.

Thalina:

Vor allem die Sicherheitsvorkehrungen in Paris nach den vielen Terroranschlägen waren enorm. Auf der Champs-Elysées wurde selbst bei Mc Donalds eine Taschenkontrolle durchgeführt, da waren wir schon sehr überrascht. Auf der einen Seite hat einen das beruhigt, weil alles streng abgesichert war, andererseits macht es auch nervös mit den vielen Kontrollen und den unzähligen bewaffneten Polizisten.

Katharina:

Mein persönliches Highlight unseres Kurztrips nach Paris (und auch das fast aller, die daran teilgenommen haben) war die Bootstour mit dem Bateaux Mouches.

Die 1,15h lange Tour begann um 22 Uhr und führte uns über die Seine vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, die Paris so zu bieten hat.

Besonders beeindruckend wurde es, als es gegen 22:30 Uhr langsam dämmerte und der Eiffelturm anfing zu leuchten und dann um Punkt 23 Uhr anfing zu glitzern. Die vielen Lichter und Eindrücke, die uns nachts erwarteten, waren beinahe überwältigend, da sie sie Schönheit dieser Stadt auf eine besondere Art und Weise zum Vorschein brachten.

Lia Bo:

Um als letztes Ereignis den Ausblick von Sacré-Cœur zu genießen, sind wir direkt nach unserem Abendessen innerhalb von 15 Minuten die Treppen hoch und runter gesprintet. Die Aussicht von dort oben war für alle sehr beeindruckend und ein guter Ort, um nochmal ein Abschlussfoto zu machen. Natürlich war es auch hier, wie an jeder anderen Sehenswürdigkeit, voller Menschen.

Myriam:

Die überfüllten Metros und der große Touristenandrang haben das Bild von dem romantischen Paris ein wenig überdeckt. Stress entstand, wenn das Signal ertönte und man sich noch nicht in der Metro befand, lange Schlangen vor berühmten Gebäuden vertrieben beinahe die Lust, die Zeit auf sich zu nehmen und sich hinten anzustellen. Da stellte sich die Frage: Was ist aus der Stadt der Liebe geworden, aus der romantischen Atmosphäre, wie man sie aus alten Filmen kennt?

Die kam nachts zum Vorschein. Es ist einfach wundervoll, wenn der Eiffelturm golden leuchtet, während drumherum alles dunkel ist und nur vereinzelt Laternen die Straßen entlang den Weg weisen. Dann ist der ganze Alltagsstress vergessen und die bedrängenden Menschenmassen sind verschwunden.

Fehlt nur noch das Liebepaar, das auf einer der Brücken über der Seine steht und das prachtvolle Ereignis genießt. Das ist Paris!